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TSG REUTLINGEN INKLUSIV

NEWS

»STARK WIE ZWEI!« NOCH STÄRKER
  11.05.2021 •     Inklusiv

Die TSG Reutlingen Inklusiv ist seit vielen Jahren sowohl landes- als auch bundesweit für ihre erfolgreiche Arbeit im Inklusionssport bekannt. Seit 42 Jahren hat sie sich als Aushängeschild für den vielschichtigen Inklusionssport profiliert und startet immer wieder neue erfolgreiche oder Erfolg versprechende Kooperationen. Eine besonders gute und tragfähige Kooperation stellt das anno 2016 ins Leben gerufene Projekt: »Stark wie Zwei!« zwischen dem Frühchen-Verein Reutlingen und der TSG Reutlingen Inklusiv dar.

Zielsetzung war und ist es, sogenannten Frühchen, die häufig kein ihnen entsprechendes Sportangebot vor Ort finden, die Möglichkeit zu geben, sich entsprechend ihrer Fähigkeiten, Fertigkeiten, Wünsche und Bedürfnisse sportlich zu betätigen.

Vor Beginn der Zusammenarbeit waren sechs Frühchen als Mitglieder in der TSG inklusiv aktiv. Kurz nach dem Start war die Anzahl schon auf 15 gestiegen.

Jetzt im Jahr 2021 freuen sich über dreißig Frühchen in insgesamt zwanzig Sportgruppen über ein freudvolles Sporttreiben. Dabei ist die Teilnahme in den diversen Sportgruppen, in der Regel Psychomotorikgruppen, einmal mehr Beweis dafür, wie groß das Thema Inklusion in der TSG Reutlingen Inklusiv geschrieben wird.

Dass die Maßnahme solchermaßen erfolgreich verläuft, ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Als Grundlage gilt sicherlich das von TSG-Abteilungsleiter Dr. Martin Sowa und Geschäftsführer Albrecht Tappe entwickelte erweiterte Sportverständnis. Gepaart mit der finanziellen Unterstützung vom Frühchen-Verein konnte das Sportangebot Stück für Stück ausgeweitet werden.

Diese Fortschritte sind aber auch auf das von Anbeginn gute kooperative Miteinander zwischen Sabine Dörr vom Frühchen-Verein,  Albrecht Tappe und Martin Sowa zurückzuführen.

Hier werden in der Leitung Kompetenzen gebündelt und zielgerichtet in das Projekt gegeben. Die hauptamtlichen Sportfachkräfte der TSG Reutlingen Inklusiv sorgen in den kleinen Sportgruppen – sie umfassen in der Regel acht Teilnehmer bei zwei Übungsleitern – stets dafür, dass jedes Kind und jeder Sportler optimal gefördert werden kann.

Die Aussagen von erfreuten Müttern und Vätern sind Beweis für den Erfolg des Projektes: »Mein Sohn kann ohne Leistungsdruck Sport treiben, weil es hier keinen verallgemeinerten Maßstab gibt.«

»Für unser Kind ist die Sportstunde ein ganz fester freudig erwarteter Termin im wöchentlichen Kalender.« Dies sind nur zwei von vielen begeisterten Rückmeldungen, die alle in die gleiche Richtung gehen. In einem Rückblick auf die vergangenen Jahre zeigten sich Sabine Dörr, Martin Sowa und Albrecht Tappe mehr als zufrieden über diese durchweg positive Entwicklung.

Aber damit wollen sich die drei Macher nicht zufriedengeben und stehen bleiben. Statt dessen richten sie ihren Blick nach vorne. Natürlich wohnen Frühchen nicht nur in Reutlingen, sondern dem gesamten Landkreis.

Daher soll nun gemeinsam mit dem Sportkreis Reutlingen ein Antrag bei der »Herzenssache« von SWR1 gestellt werden, um den inklusiven Sport auch in weitere Regionen des Sport- und Landkreises zu tragen. Man darf gespannt sein, ob sich die Entscheider der »Herzenssache« dem neuen Projekt aus Reutlingen positiv zu wenden.

Der Reutlinger Frühchen-Verein freut sich im Zusammenhang mit dem Projekt »Stark wie Zwei!« – das versteht sich von selbst – über weitere Zuwendungen.

Foto: Fritz Neuscheler

Quelle: GEA 07.05.2021


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